FAQ: Was ist eigentlich der B2B-Sidetrack?

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Für alle, die noch Fragen zu unserem diesjährigen B2B-Sidetrack haben, haben wir hier ein paar spezifische Infos zusammen getragen. Solltet ihr weitere offene Fragen haben, schickt diese jederzeit gerne an stuttgart [at] startupweekend.org und wir erweitern das FAQ dementsprechend.

Was bedeutet B2B?
Die Abkürzung B2B steht für Business-to-Business. B2B heißt dabei, dass ihr euer Geschäftsmodell auf Unternehmen ausrichtet, d.h. eure Produkte und Dienstleistungen anderen Unternehmen und nicht an Privatpersonen verkauft. Im Gegensatz dazu steht B2C (Business-to-Customer), wo ihr euer Geschäftsmodell auf Privatpersonen ausrichtet, d.h. eure Produkte und Dienstleistungen an Privatpersonen verkauft.

Was sind typische B2B-Geschäftsideen oder -Geschäftsmodelle?
Beispiele für B2B-Geschäftsmodelle sind:

  • CRM Software (Customer Relationship Management) für Unternehmen, damit diese ihre Sales-Leads nachverfolgen können, Sales-Zyklen managen und Kaltakquise-Zeitpläne bestimmen können. Siehe zum Beispiel Pipedrive
  • Verkauf von Büro-Equipment an Unternehmen, die ihre bestehende Ausstattung ersetzen oder erweitern möchten
  • Cloud Software für Unternehmen, Universitäten und Institutionen, um Dateien zu speichern und diese einfach für viele Personen freizugeben. Siehe zum Beispiel Dropbox
  • Tool zur Erstellung und Verwaltung von Rechnungen für kleine Unternehmen und Einzelunternehmer, um deren Papierarbeit zu minimieren und zu erleichtern. Siehe zum Beispiel Fastbill

Weitere Bereiche, in denen derzeit B2B-Lösungen stark nachgefragt sind:

  • Health Care, Seniorenbetreuung
  • Versand, Handel
  • Logistik, Einkauf
  • Dienstleistungen für den Mittelstand und öffentliche Verwaltungen

B2B-Geschäftsmodelle müssen sich dabei wie bei B2C nicht auf den Online-Bereich beschränken, sondern können auch offline angesiedelt sein.

Was ist ein B2B-Sidetrack?
In diesem Jahr wird es zum ersten Mal einen B2B-Sidetrack auf dem Startup Weekend Stuttgart geben. Konkret bedeutet dies, dass wir mit einer gewissen Anzahl an Teams gezielt an der Umsetzung von Ideen aus dem Enterprise-Umfeld mit dem Fokus auf B2B-Produkte und Dienstleistungen arbeiten. Hierfür stehen den Teams u.a. Mentoren von SAP zur Seite. Die beste B2B-Idee wird von Experten der SAP prämiert und erhält einen Sonderpreis. Genauso wird es aber wie gewohnt auch B2C-Teams geben.

Warum gibt es verschiedene Ticket-Kategorisierungen? Sind diese verpflichtend?
Die Ticket-Kategorisierungen in normale und B2B-Tickets sind für uns eine Hilfestellung, um zu sehen, wie viele Teilnehmer es für die jeweilige Kategorie geben wird. Falls ihr euch ein B2B-Ticket holt und dann doch an einer B2C-Idee arbeiten möchtet, ist das kein Problem. Genauso können Teilnehmer, die sich ein normales Ticket geholt haben, dann an einer B2B-Idee arbeiten. Einzig die Kategorisierung in Developer, Designer und Non-Technical Tickets bleibt wie gehabt fest.

Wie wird am Freitagabend der Ablauf der Pitches für B2B- vs. B2C-Ideen sein?
Am Freitagabend wird es konkrete Slots für B2B- und B2C-Ideen geben. Wer sich nicht sicher ist, wohin seine Idee gehört, pitcht einfach im B2C-Slot. Die Ausrichtung des Geschäftsmodells kann sich auch über das Wochenende nochmals ändern. Ebenso wird es am Sonntagabend bei den finalen Pitches vor der Jury B2B- und B2C-Slots geben.

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Lest mehr zum Thema B2B hier in unserem Blog zu B2B-Geschäftsideen in der Praxis:
Teil 1: Salesforce.com.

Teil 2: MailChimp
Teil 3: Fastbill

Best Practice B2B: Social Media Monitoring mit Brandwatch

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