Interview mit Teilnehmern des Startup Weekend Stuttgart 2012

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Philipp, Jürgen und Michael, Teilnehmer des Startup Weekend Stuttgarts 2012, entwickeln derzeit ihre eigene App „Spotgun“. Im folgenden Interview berichten die drei von ihren Erfahrungen, die sie mit dem Event gemacht haben.

Könnt ihr euch bitte kurz vorstellen?
Wir sind Philipp, Jürgen und Michael, alle 27 und haben unseren Master an der Hochschule der Medien gemacht. Jürgen mit dem Schwerpunkt Medienwirtschaft, Philipp im Bereich Gestaltung und Michael mit dem Schwerpunkt Medientechnik.

Wie seid ihr auf das Startup Weekend Stuttgart aufmerksam geworden?
Im November letzten Jahres haben wir im Rahmen unseres Studiums eine Lehrveranstaltung zum Thema Existenzgründung bei Herrn Prof. Dr. Högsdal belegt. Er unterstützte 2012 das Startup Weekend Stuttgart als Mentor und durch ihn haben wir vom Event erfahren.

Hattet ihr bereits eine Idee oder entstand sie während dem Startup Weekend?
Es gab bereits im Vorfeld eine Idee mit der wir am Event teilgenommen hatten. Aber unsere aktuelle Idee, die wir nun umsetzen, kommt aus einem komplett anderen Bereich. Durch das Startup Weekend entstand vor allem die Motivation weiterhin am Ball zu bleiben, um neue Dinge zu entwickeln und zu gestalten. Es hat sich vieles gefestigt und wir haben gelernt was wichtig bzw. was nicht so wichtig ist. Dadurch erkannten wir auch, dass unsere damalige Geschäftsidee nicht belastbar war. Das Startup Weekend war der Impuls des Ganzen.

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Bitte stellt eure derzeitige Idee kurz vor.
Leider dürfen wir noch nichts dazu sagen, da wir noch in der Umsetzung sind. Nur so viel: Es handelt sich um eine App namens „Spotgun“, bei der es um ein interaktives Second Screen Game geht.

Wie sehr hat die Teilnahme am Startup Weekend geholfen mit eurer Idee voranzukommen?
Das Startup Weekend Stuttgart und der Kurs bei Herr Prof. Dr. Högsdal gaben den Impuls und die Motivation selber etwas auf die Beine zu stellen. Die Gedanken daran sich selbstständig zu machen und ein Startup zu gründen, wuchsen immer weiter. Durch die Auseinandersetzung mit der Thematik wurden wir auf potenzielle Geschäftsideen sensibilisiert. Es hat sozusagen ein Umdenken bei uns stattgefunden, auch hinsichtlich der Karrierepläne, da wir zuvor alle andere Vorstellungen hatten, wie es nach dem Master weitergehen soll.

Wie ging es nach dem Wochenende für euch weiter?
Drei bis vier Monate nach dem Startup Weekend entstand die Geschäftsidee zu „Spotgun“, weswegen wir die Vorherige abgestreift hatten. Wir haben uns mit „Spotgun“ für das Existgründerstipendium am Gründerzentrum der HdM beworben, das wir bereits sechs Wochen später bekamen. Momentan werden wir zudem durch drei Stipendien des baden-württembergischen Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen unterstützt.

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